Pollenallergie – hilfreiche Tipps zur Linderung der Symptome

Mit Ostern ist endlich der ersehnte Frühling mit eingekehrt. Von nun an ist hoffentlich Schluss mit der eisernen Kälte und die Winterstiefel können zurück in den Keller. Die Sonne lässt sich wieder blicken und die Temperaturen steigen nach oben.  Zudem erwacht die Natur aus dem Winterschlaf und alles um uns herum blüht und wird wieder schön bunt. Herrlich!

Doch leider kommt für Viele der bittere Beigeschmack dieser schönen Jahreszeit dazu und zwar der berüchtigte Heuschnupfen. Rote, gläserne Augen, eine laufende Nase, Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen sind u.a. die Folgen der heimtückischen Pollenallergie.

In Deutschland leiden immer mehr Menschen unter Heuschnupfen. Dieser wird u. a. auch als „allergischer Schnupfen“ bezeichnet. Wir setzen uns für Sie mit folgenden Fragen auseinander: woher kommt diese allergische Reaktion überhaupt? Und vor allem wie können wir dem Pollenflug den Kampf ansagen?

Heuschnupfen (Pollenallergie)

Heuschnupfen sagt bekanntlich Jedem etwas. Unter diesem Begriff versteht man eine Allergie gegen Pollen. Dieser wird u. a. auch als „allergischer Schnupfen“ bezeichnet.Menschen mit dieser Erkrankung reagieren empfindlich auf die Peptide der verschiedenen Pflanzenpollen. Diese werden freigesetzt, sobald sie mit den Schleimhäuten in Verbindung kommen. Das Immunsystem weist hierbei eine Störung auf, da die Eiweiße der Pollen als Krankheitserreger erkannt werden und somit versucht wird, diese zu bekämpfen. Ab da an entstehen im Körper entzündliche Reaktionen, die sich in Form von Erkältungssymptomen äußern wie z.B. Schnupfen, brennender Rachen, Abgeschlagenheit, sowie juckende Ohren und Augen.  Die am meisten auslösenden Pollen stammen von der Birke, Haselnuss, Roggen, Erle sowie von Kräutern wie z.B. Wegerich.

Normalerweise tritt dieses Phänomen bereits im frühen Kindesalter auf, kann sich aber durchaus auch erst im Erwachsenenalter entwickeln. Allerdings können die Leiden mit den richtigen Therapiemitteln deutlich abgemildert werden und vor allem Komplikationen beim Heuschnupfen vorbeugen.

Komplikationen bei Heuschnupfen

Oft wird die Pollenallergie in unserer Gesellschaft verharmlost. Der allergische Schnupfen ist heutzutage soweit verbreitet, dass dieser häufig als normal empfunden wird. Und genau hier liegt die Gefahr, da vielen Menschen nicht bewusst ist, dass eine Pollenallergie zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann. Das Risiko eines „Etagenwechsels“ steigt. So bezeichnet man eine Ausweitung der Allergie von den oberen und unteren Atemwegen und dass bedeutet, dass sich ein bronchiales Asthma entwickeln kann. Sollten die Symptome bzw. Beschwerden sich verschlechtern, raten wir Ihnen dringend Rücksprache mit einem Arzt zu halten. In vielen Fällen gehen die Betroffenen erst zum Spezialisten, wenn die Lunge bereits Schäden aufweist.

Hilfreiche Tipps gegen die lästige Pollenallergie

  • Haare waschen und duschen bevor Sie zu Bett gehen, da Sie ansonsten die Pollen, die an den Haaren etc. haften die Nacht über einatmen.
  • Kleidung sollten Sie nicht im Schlafzimmer wechseln, da diese ebenfalls die Pollen herumwirbeln kann.
  • Es sollte regelmäßig Staub gewischt und vor allem gesaugt werden.
  • Schutzgitter können Pollen davon abhalten durch das Fenster einzudringen. Somit kann sich die Belastung der Pollen in der Wohnung oder im Haus erheblich verringern.
  • Das Inhalieren mit Präparaten wie Kochsalzlösungen können dabei helfen die Symptome zu mildern.
  • Eine weitere hilfreiche Maßnahme, wäre ein Pollenfilter für das Auto, der Ihnen ausreichend Schutz vor dem Pollenflug bietet.
  • Natürlich können Sie sich auch nicht die ganze Zeit verbarrikadieren bzw. führen manche Wege an bestimmte Orte vorbei, bei dem es unweigerlich zum Kontakt der entsprechenden Allergenen kommt. Dabei wäre als kleine Schutzmaßnahme ein Mundschutz von Vorteil.
  • Lassen Sie sich vom Arzt ausreichend beraten und finden Sie heraus auf was für eine Art von Pollen Sie eine allergische Reaktion aufweisen. Dies ist besonders hilfreich, da Sie mit dem entsprechenden auslösenden Arten den Kontakt weitestgehend vermeiden können. Im Übrigen tragen gewisse Medikamente dazu bei, die Leiden zu reduzieren. Hierbei verweisen wir nochmals auf die dringliche Rücksprache mit einem Arzt.

Reservieren Sie sich vorab bequem und online einen Termin bei einem Arzt Ihrer Wahl und lassen sich ausführlich und kompetent beraten.

Unsere Ärzteempfehlungen
Allergologe in Berlin:

> Dr. Nikolaus Höllen

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Bild 1: ©tintenfieber  Quelle: Pixabay

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